Was wird gefördert?
Gefördert werden Investitionen in die Erzeugung und Nutzung der Wärme aus regenerativen Energien. Zu den geförderten Vorhaben gehören:
- große Solarkollektoranlagen
- große Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse
- Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden
- Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas
- große Wärmespeicher
- große effiziente Wärmepumpen
- Anlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung (KWK)
Wer wird gefördert?
Für Vorhaben in Deutschland sind antragsberechtigt:
- Natürliche Personen, die die erzeugte Wärme und/oder den erzeugten Strom ausschließlich für den privaten Eigenbedarf nutzen (keine Vermietung und keine Landwirtschaft)
- Gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
- Freiberuflich Tätige
- Landwirte
- gewerbliche Unternehmen inkl. Unternehmen, die ausschließlich Wärmeverkauf betreiben
- Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände, insofern zusätzliche Bestimmungen gem. Merkblatt erfüllt werden
Vorhaben im Ausland können nicht gefördert werden.
Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens von maximal 25 Mio. Euro pro Vorhaben. Zusätzlich gibt es je nach Maßnahme einen Tilgungszuschuss, der das Darlehen reduziert. Die Höhe der Tilgungszuschüsse entnehmen Sie bitte dem Merkblatt der KfW.
Gut zu wissen
- In diesem Programm vergibt die KfW Beihilfen in Form von Zinssubventionen und Tilgungszuschüssen. Bitte beachten Sie, dass die zulässigen Beihilfeobergrenzen durch Ihr Vorhaben nicht überschritten werden dürfen.
- Der Tilgungszuschuss jeder Maßnahme wird bei einer Antragstellung von kleinen und mittleren Unternehmen um 10 % erhöht. Wird durch die Maßnahme eine ineffiziente Heizungsaltanlage auf Basis fossiler Energie ersetzt, kann sich der Zuschuss nochmals um 30 % erhöhen.
- Wenn Sie als Landwirt das Programm beantragen möchten, benötigen Sie zusätzlich das Formular "Checkliste Investitionsmehrkosten".
- Unternehmen jeglicher Größenordnung können Anträge stellen.
- Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert.
- Die Mehrwertsteuer kann mitfinanziert werden, sofern die Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht vorliegt. Der Tilgungszuschuss wird jedoch maximal in Höhe der Nettokosten gewährt.