Circular Economy

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Circular Economy: Mit attraktiver Förderung Ressourcen sparen

Zuletzt aktualisiert am 29. Juli 2026

Knappe Rohstoffe und unsichere Lieferketten können für Unternehmen zur besonderen Herausforderung werden. Ein Ausweg kann die Kreislaufwirtschaft, auch Circular Economy genannt, sein. Sie hält Materialien möglichst lange im Kreislauf und wird von Bund, Ländern und der EU aktiv gefördert. 

Was genau versteht man unter Circular Economy?

Bei der Circular Economy werden Rohstoffe nicht nach einmaligem Gebrauch entsorgt, sondern wiederverwendet, aufbereitet und recycelt. Das Ziel ist, Material- und Energiekreisläufe zu verlangsamen, zu verringern und zu schließen. Das spart Ressourcen, senkt Abfall und Emissionen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. 

EU-Plan setzt neue Maßstäbe

Der EU-Plan „Ressource EU", den die Europäische Kommission am 03. Dezember 2025 beschlossen hat, soll die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen senken und Lieferketten widerstandsfähiger machen. Die Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und Umweltvorschriften zu harmonisieren. Außerdem setzt die EU auf neue Rohstoffpartnerschaften, unter anderem mit Brasilien, und fördert Investitionen über Horizon Europe und die Global Gateway-Initiative.

Bringt Circular Economy wirklich wirtschaftliche Vorteile?

Der wirtschaftliche Nutzen von geschlossenen Kreislaufen ist enorm. Unternehmen sind damit deutlich unabhängiger von externen Rohstoffen aus geopolitisch kritischen Regionen. Das erhöht die Stabilität und senkt die Kosten nachhaltig. 

 

Ein Beispiel: Wenn noch intakte Bauteile einer Maschine neu aufbereitet werden, statt sie zu ersetzen, kann der Materialeinsatz um bis zu 80 Prozent sinken. Produkte können so nicht nur günstiger hergestellt werden, sondern tragen auch zu einer besseren Umweltbilanz bei.

Digitalisierung als Schlüssel

Ein zentraler Baustein in der Kreislaufwirtschaft ist der geplante Digitale Produktpass (DPP). Der DPP bündelt Informationen zu Materialien, Reparatur- und Entsorgungsmöglichkeiten eines Produkts. Das schafft Transparenz und ermöglicht neue, datenbasierte Geschäftsmodelle. Ab 2027 wird der digitale Produktpass in der EU schrittweise verpflichtend. Zunächst wird der digitale Batteriepass eingeführt. Weitere Branchen sollen folgen, beispielsweise der Bausektor und die Stahlindustrie sowie die Elektronikbranche, die Textil- und Verpackungsindustrie. 

 

Fazit: Wer seine Produktdaten frühzeitig digitalisiert, sichert sich einen unternehmerischen Vorsprung: Durch die hohe Transparenz steigt das Vertrauen der Kunden.

Wie wird Circular Economy gefördert?

Attraktive, bundesweite Förderprogramme der KfW für Umwelt, Energie- und Ressourceneffizienz sowie Innovation und Digitalisierung unterstützen das Vorhaben, nachhaltiger zu produzieren. Auch die Landesförderinstitute bieten interessante Förderprogramme an.

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Antragsberechtigt sind in der Regel kleine und mittlere Unternehmen. Aber auch für große Unternehmen kommt die Förderung in Frage. In jedem Fall gilt: Lassen Sie sich zu ihrem individuellen Vorhaben beraten.

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Das Bild stellt ein Symbol für eine Standortbestimmung oder Geolokalisierung dar. Es zeigt berühmte Iconografie:

- **Oranger Ortsmarker**: Ein typisches Symbol aus digitalen Karten und Navigationsdiensten, das verwendet wird, um einen spezifischen Ort oder eine Adresse zu kennzeichnen.

- **Graue Gebäude**: Eine stilisierte Darstellung eines urbanen Gebiets oder Stadtzentrum, bestehend aus mehrstöckigen Hochhäusern und kürzeren Gebäuden oder Häusern.


Das Bild vermittelt die Idee der Navigation innerhalb einer Stadt oder die Lokalisierung eines spezifischen Ortes im städtischen Umfeld. Es könnte symbolisch für Funktionen in Apps oder Webseiten stehen, die sich mit Navigation, Kartendiensten oder urbaner Planung beschäftigen.

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