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Mit öffentlicher Förderung in die Existenzgründung

Bei einer Existenzgründung sind viele Faktoren entscheidend für den Erfolg, darunter auch die Finanzierung. Eine Möglichkeit, die Finanzierung verlässlich und planbar anzugehen, sind Fördermittel. Die werden jedoch häufig nicht in Anspruch genommen, da viele Gründerinnen und Gründer die Fördermöglichkeiten nicht kennen. Erfahren Sie, woher Fördermittel kommen, wie sie bei der Existenzgründung helfen können und was es zu beachten gibt.

Förderung schafft finanzielle Vorteile für Gründerinnen und Gründer

Wenn Sie ein Unternehmen gründen wollen, sollten Sie immer die Möglichkeit einer öffentlichen Förderung in Erwägung ziehen. Gerade bei Gründungen ist das Geld häufig knapp. Der Staat und regionale Institutionen haben verschiedene Förderprogramme etabliert, um Gründerinnen und Gründern die Anfangszeit zu erleichtern. Und diese lohnen sich: Finanzierungen, die anderweitig nicht von Banken gewährt werden würden, können so für verschiedenste Branchen und Zwecke dargestellt werden – von der Vorgründungs- bis hin zur Wachstumsphase.

Welche Arten von Fördermitteln gibt es?

Fördermittel sind von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestelltes Kapital, das der Erreichung politischer und wirtschaftlicher Ziele dient. Mit der Gründungsförderung sollen die Wirtschaft gestärkt, Arbeitsplätze gesichert und Innovationen vorangetrieben werden.

Grundsätzlich sind beim Thema Gründen zwei Arten von Fördermitteln besonders relevant:

  • Förderkredite haben in der Regel deutlich bessere Konditionen als herkömmliche Hausbankkredite, darunter meist einen günstigeren Zinssatz.
  • Zuschüsse für Existenzgründungen können separat oder zusätzlich zu Krediten beantragt werden. Zuschüsse sind Direktzahlungen, die Gründerinnen und Gründer für ihr Vorhaben erhalten und nicht zurückzuzahlen brauchen.

Wissenswert ist zudem, dass man in vielen Fällen mehrere Fördermittel gleichzeitig in Anspruch nehmen kann. Sie können auf Bundes-, Landes-, und Kommunalebene beantragt werden. Bei allen kommt es auf den Wohn- oder Investitionsort an.  

Welche Gründungsvorhaben sind förderfähig?

Grundsätzlich gibt es mehrere Arten der Existenzgründung, die förderfähig sind.

  1. Die Unternehmensgründung, auch für Start-Ups
  2. Der Aufbau einer freiberuflichen Existenz
  3. Die Übernahme oder Beteiligung bestehender Unternehmen, sofern eine geschäftsführende Tätigkeit vorliegt

Finanzierbar mit Hilfe von Fördermitteln sind dabei alle Investitionen, die dem Geschäftszweck dienen und einen wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Darin enthalten sind beispielsweise der Erwerb von notwenigen Grundstücken, Gebäuden und Maschinen.

Besonders auf der Ebene der Landesförderinstitute existieren vermehrt Förderprogramme, die auf bestimmte Themen wie Innovation oder Digitalisierung oder auf Branchen wie das Handwerk abzielen. So wird beispielsweise das Handwerk durch hohe Prämien bei der Gründung von Meisterbetrieben gefördert. Die Möglichkeit, Zuschüsse zu Gründercoachings zu erhalten, zeigt die vielfältige Einsetzbarkeit von Fördermitteln.

Förderung rechtzeitig beantragen

Damit Sie Fördermittel erhalten können, ist es wichtig, dass Sie diese bereits vor Vorhabensbeginn beantragen. Auch wenn Ihr Tatendrang hoch ist, sollten Sie also nicht direkt beim Notar Alles offiziell machen, sondern sich zunächst auf den Geschäftsplan und die Finanzierungsstruktur fokussieren. Die Experten der
Genossenschaftsbanken stehen Ihnen dabei gerne zur Seite. Vereinbaren Sie
direkt hier ein Beratungsgespräch.

Sie möchten einen ersten Eindruck über die Fördermöglichkeiten für Ihre Existenzgründung gewinnen? Mit dem FördermittelFinder wissen Sie nach wenigen Klicks, welche Förderprogramme für Ihr Vorhaben in Frage kommen.