Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Ab sofort können kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, weitere Liquiditätshilfen erhalten. Dabei soll die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes, durch direkte Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten, die wirtschaftliche Existenz von betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberuflern sowie gemeinnützigen Unternehmen und Einrichtungen sichern.

Beantragung der Überbrückungshilfe

Antragsberechtigte

  • Unternehmen und Organisationen aller Branchen
  • Soloselbstständige und Freiberufler
  • gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen

Voraussetzung

  • keine Qualifikation für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds
  • zusammengenommener Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020, um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019

Antragsfrist

  • Antragstellung seit dem 10. Juli 2020 möglich
  • Antragstellung bis spätestens 31. August 2020, bei der zuständigen Bewilligungsstelle
  • Auszahlungen können bereits im Juli erfolgen

Antragstellung

Ausschließlich über einen registrierten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer:

  • Prüfung der geltend gemachten Umsatzeinbrüche sowie der fixen Kosten
  • Online Beantragung der Überbrückungshilfe über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Umfang der Überbrückungshilfe

Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs.

Umsatzrückgang (im Fördermonat gegenüber Vorjahresmonat) Erstattung als Überbrückungshilfe
Zwischen 40 % und unter 50 % 40 % der Fixkosten
Zwischen 50 % und 70 % 50 % der Fixkosten
Mehr als 70 % 80 % der Fixkosten

Maximaler Erstattungsbetrag

  • 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate
  • Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten: 3.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate
  • Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten: 5.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate

Förderfähige Fixkosten

  • u. a. Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern
  • Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 10 Prozent der Fixkosten geltend gemacht werden

Bewilligungsstellen der Überbrückungshilfe

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